Background Richard Grell

Schon mit zwölf Jahren fotografiert Richard Grell aus Freude am Bild. Dieses Engagement baut er aus und bald sollte er auch schon für die regionale Presse aktiv werden. Seine Bilder begleiten illustrativ Berichte in lokalen Zeitschriften, bis Grell 1995, als selbständiger Kameramann bei Tele M1 zu arbeiten beginnt. Der Kontakt zum dortigen Kamerateam hatte sich rein zufällig über seine Arbeit als Fotograf ergeben. Die erste Tätigkeit als Kameramann ausschliesslich für Tele M1 übt Grell zwischen 1995 und 1998 aus. Bald schon leistet er sich seine erste eigene Kameraausrüstung.

Über einen Produzenten, welcher für Tele M1 und Schweizer Fernsehen verschiedene Beiträge zu Magazinen realisiert und Grell als freien Mitarbeiter engagiert, beginnt eine positive persönliche Verbindung zum Schweizer Fernsehmarkt zu gedeihen. Sein überdurchschnittliches Engagement, sowie die ausgezeichnete Qualität der erbrachten Leistungen überzeugen die Auftraggeber und machen schliesslich auch den Kunden SFDRS auf ihn aufmerksam. Mit der Zeit und der Zunahme der Aufträge wächst das gegenseitige Vertrauen zwischen Grell und SFDRS. (ENG – Electronic News Gathering = Berichterstattung mit Kamera: Rundschau, Kassensturz, Quer, Schweiz Aktuell, 10vor10, Puls, Kulturplatz, Sport). Als er es schliesslich wagt, die Disposition der TV Produktionsfirma für die direkte Jobvergabe an ihn anzusprechen, bestätigt die positive Reaktion das gute Verhältnis.

Aus unterschiedlichen Beweggründen folgt schliesslich 2000 die Gründung der neuen Gesellschaftsform mit dem Namen Grell Kamerateam GmbH. Als die Korrespondenten von SFDRS für das Regionalstudio Aargau/Solothurn einen neuen Vertragspartner suchen, bietet sich Grell Kamerateam die einmalige Gelegenheit seine Leistungen zu offerieren. In einem Pitch beeindruckt sein Angebot mehrfach: Standortwechsel nach Aarau, permanente Disposition vor Ort, fünf vollausgestattete ENG-Kamerateams, Non-linearer AVIDSchnittplatz.

Das Bekenntnis zur definitiven zukünftigen Zusammenarbeit mit dem Grell Kamerateam als neuen ENG-Partner überrascht die Beteiligten nicht. Eine weitere Verbindung zu Ringier TV bringt interessante Aufträge mit hohen Ansprüchen. Die Firma, welche bereits mit SP-Standard professionell arbeitet, erweist sich als IMX Vorreiter richtungweisend für die Schweiz. Mit Ringier TV als Produzenten entstehen in einer fruchtbaren Zusammenarbeit bald eine Vielzahl von Sendungen, wie Motoshow, Sat1 run, cashTV, KonsumTV, sowie zahlreiche Imagefilme jeglicher Art.

Die wertvollen Erfahrungen in der Begegnung mit RingierTV motivieren Grell zu sinnvollen Erweiterungen der eigenen Ausrüstung. Als erste private ENGUnternehmung schafft sich Grell eine IMX-Kamera an und ist sofort schweizweit einmal mehr einen Schritt voraus. Durch neue Sender (bereits seit 2000), wie TV3, RTL/Pro Sieben Schweiz ergibt sich für Direktzulieferer im Kamerabusiness eine ausgesprochen lukrative Auftragsituation. Als Beispiele mögen folgende namhafte Produktionen mit dem Grell Kamerateam dienen: Popstar, Robinson, Fohrler oder Wohnduell.

Im Sommer 2004 realisiert Triluna Zürich den Fernsehfilm „Anjas Engel“. Der erste Kameramann, Hans Meier, dreht mit einer IMX-Kamera. Auf Grund Grell`s Knowhow und Erfahrung in Aufnahmen mit Kleinkameras bei Patrouille Swiss anlässlich seines Armeedienstes im Armeefilmdienst, wird die 2. Kamera mit ihm besetzt. Als für die Filmaufnahmen eine zweite IMX benötigt wird, liefert Grell Kamerateam GmbH das zusätzlich angefragte Gerät. Spätestens mit dieser Nachfrage sieht Richard Grell ein Marktpotential für Video- und Kameraequipment-Verleihgeschäfte in der Schweiz.

Der Bedarf an gutem Service und fachkundiger Beratung soll später die Richtigkeit seiner Annahme unterstreichen. Als Abnehmer kommt seiner Meinung nach nämlich nicht nur die Filmindustrie in Frage. Der Einsatz der IMX Kamera aus dem Grell Kamerateam - Verleih erweist sich für Triluna sehr zufriedenstellend. Dies bestärkt den Glauben an realistische Chancen für ein erfolgreiches Verleihbusiness und bewegt Grell zu weitern Investitionen.

Im Rahmen der Produktion des C-Films „Grounding“ sticht Grell mit seinem Angebot, sowie seiner Ausrüstung ausländische Konkurrenten erfolgreich aus. Hochwertige Objektive und spezifisches Zubehör werden speziell für diesen Auftrag eingekauft. Weitere Dokumentarfilm - Angebote und anhaltende Trendentwicklungen in der Branche rund um die HD-Technologie motivieren Richard Grell, auf HD-Kameras zu setzen.

Die Entwicklung vom Standard- zum hochauflösenden Fernsehen wird gerne mit jener vom Schwarzweiß- zum Farbfernsehen verglichen. Das hochauflösende Fernsehen kommt, langsamer als viele hoffen, aber schneller als andere denken!

Fortsetzung bis heute: siehe aus "grell kamerateam" wird "cinegrell"

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